Spickzettel

Religiöse Wirrköpfe - Gottes zweiter Sohn

Evangelikale Terrorherrschaft
In der Mitte des 19. Jahrhunderts sorgten Prediger der Erweckungsbewegung für Unruhe in China. Einer der eifrigsten war der Freikirchlicher Karl Gützlaff. Er übersetzte die Bibel ins Chinesische, schaffte Unruhe und bildete religiöse Unruhestifter aus. Einer von ihnen war der christliche Taliban Hong Xiuquan. Er war Maos messianischer Vorläufer. Sein Wahnsinn rief in ihm ‚Visionen‘ hervor ... und ein Morden im Namen des Herrn begann.
Text- und Bildsammlung für den Religions- und/oder Geschichtsunterricht:

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Religion und Gewalt

Eine Leitseite

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Gott ist böse

Leitseite zum Buch Nemesis von Philip Roth
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nemesis
Zum Verlag Hanser

Über die Bibel

Die Bibel ist eine Sammlung von Einzelschriften, die erst im Laufe von langen Jahren und vielen bis heute nicht abreißenden Diskussionen zum „Buch der Bücher“, zum Kanon zusammengefasst wurden. Mithilfe der folgenden Themenseite (PDF) kann man - und besonders Bibelfans unter uns - etwas mehr darüber erfahren.

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Zitat aus dem Internet: „Es mag sich ein fundamentalistischer Bibelfan darin gefallen, das Buch so auswendig zu können, wie ein Kursbuch-Fan die kleinste Haltestelle und einer ebensolchen Bahnstrecke aufzählen kann und den Fahrplan herunterbeten kann, oder wie ein autistischer Savant die Häuserfassaden aufzählen kann, die er einmal gesehen hat.
Während jedoch der Kursbuchfan ein logisches Zahlenwerk vortragen kann, das Wissen des Savant's mit der Wirklichkeit der Fassaden überprüft werden kann, so handelt es sich bei der Bibel um ein Buch, eine Schriftensammlung, die in einem Zeitraum von gut 1000 Jahren entstanden sind (und das Ganze lief vor 2000 Jahren ab). Sie wurden redaktionell bearbeitet. Um die Texte zu verstehen, braucht es mehr als den hl. Geist.“

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Eine Gegenüberstellung vieler Widersprüche findest du
hier (Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 8: Wie der Teufel in der Bibel hauste, Wertheim 2001, 3. Auflage 2005).

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Eine fast alltägliche Frage

Was sagt die Bibel zu ... ?

Christen orientieren sich an der Bibel, auch wenn diese auf gegenwärtige „Probleme“ oftmals keine, eine falsche oder nur eine indirekte Antwort gibt. Auf die Frage nach der Entstehung der Welt und des Menschen gibt sie eine falsche Antwort. Die Welt wurde nicht in 6 Tagen geschaffen; und „gut“ ist sie auch nicht. (Von D.)

Auf eine moderne, besser wissenschaftliche Fragestellung wie „Was ist Sexualität?“ gibt sie keine Antwort. Über sexuelle Selbstbefriedigung sagt sie „wort-wörtlich“ auch nichts. Eine „Googelei“ in der Bibel „Ist Selbstbefriedigung erlaubt?“ ergibt keine brauchbaren Treffer. Eine Suche nach „Triebtäter“ wäre auch erfolglos, obwohl es in der Bibel eine Geschichte gibt, in der ein ungezügelter Sexualtrieb der Grund zu einem Auftragsmord ist. König David findet Batseba, die Frau eines Offiziers aus seiner Soldateska, saugeil. Obwohl er in seinem Harem schon zahlreiche Zuckerschnecken hatte, mit denen er Sex haben konnte, bestellte er sie in seinen Palast... und schwängert die Ehefrau des Soldaten. Seinen Kopf konnte er nur aus der Schlinge ziehen, indem er den rechtmäßigen Mann umbringen ließ. - Heutzutage würde ein so sexuell hyperaktiver Mann als Triebtäter bezeichnet werden; einer, der obendrein seine Macht missbraucht. - Dieser Mann und sein Amt wurden zum Vorbild eines Königtums, das im Christentum lange Zeit „in“ war, und das nicht in der Lage war, ein friedliches Miteinander der Völker zu verwirklichen. Die Bibel kennt keine Triebtäter, dafür aber Gesinnungstäter.

Die reiche Witwe Judith bspw. verführte den Kriegsherren Holophernes zum Sex und brachte ihn während der „Nummer“ um. Dadurch wurde sie zum Freiheitsidol. Wäre die Sache schiefgegangen, wäre sie als Märtyrerin oder Selbstmordattentäterin in die Geschichte eingegangen. Die Sexsucht des Holophernes - O- Ton: „Es wäre wahrhaftig eine Schande für uns, wenn wir eine solche Frau gehen ließen, ohne sie gef.... zu haben. Sie würde uns auslachen, wenn wir sie nicht an uns rissen.“ - und seine offensichtliche Vergewaltigungsbereitschaft steht auch nicht zur Debatte.

Die Bibel antwortet nicht auf jede Frage. So würde man in ihr vergeblich eine Antwort auf die Frage „Was ist Sexualität?“ finden. Über Sexualverhalten antwortet sie mit Verboten. Dem Sex vor oder ausserhalb der Ehe wird abgestraft, homosexuelles Tun bringt Gott in besondere Rage. Die Todesstrafe ist der Lohn etwaiger Vergehen.

Auf die Frage „Was ist Gott?“ liefert sie zahlreiche und sehr unterschiedliche Antworten. Gott ist ein zorniger Wüterich und ein liebender Vater zugleich, ein Rächer und Versöhner, ein Zerstörer und Neuerbauer. Leben und Tod geht von seinem Wesen aus. Die Bibel liefert die unterschiedlichsten Antworten auf die Frage nach Gott. - Gepredigt wird bevorzugt ein „Gott der Liebe“, der sich selbstverständlich auch aus der Bibel hinein- oder herauslesen lässt.

Wer in der Bibel eindeutig Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens sucht, kommt nicht umhin, sich an Vorgaben zu halten, die ihm seine Kirche vorgibt. Leider sind diese z.T. grottenschlecht. Folgt man Evangelikalen, antwortet die Bibel „wortwörtlich“. Dann muss man eben glauben, dass die Sonne festgehalten werden kann (damit ein Kriegstag länger werden kann, dass ein Mensch drei Tage im Bauch eines Fisches überleben kann oder über Wasser gehen kann, dass eine in Verwesung befindliche Leiche wieder lebendig werden kann, dass zur Todesstunde Jesu eine Sonnenfinsternis Jerusalem in Finsternis hüllte usw. Für einen nüchtern und wissenschaftlich denkenden Menschen sind viele biblische Antworten abenteuerlich falsch.

So stellt sich die Frage, ob man heutzutage überhaupt noch Fragen an die Bibel stellen sollte. Ich sage: „Nein!“ Sie ist eine Sammlung menschlicher Schriften, deren Schreiber und Redakteure sich einbildeten, den „Willen“ ihre Gottes zu kennen. Ansonsten ist sie ein Werk großer Irrtümer und Widersprüche.

Auf heutige Fragen gibt die Bibel keine zufriedenstellenden Antworten, Man kann sie getrost beiseite legen, wie andere „heilige“ Schriften auch.

Es sei die Frage erlaubt, ob man solche Geschichten Kindern erzählen sollte oder gar muss.

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Selbstbefriedigung - ein normales und wünschenswertes Sexualverhalten

Eine Leitseite zum Thema Selbstbefriedigung für den Aufklärungsunterricht, die Gruppenstunde oder zum privaten Gebrauch.

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Über das Sexualverhalten von Menschen

Eine Leitseite für den Aufklärungsunterricht, die Gruppenstunde oder zum privaten Gebrauch.

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Das Book of Kells

Eine Einführung in Inhalt, Entstehung und Geschichte, Schrift und Geschichte sowie wie Literaturhinweise.
Das Book of Kells gilt als eine der schönsten und reichhaltig geschmücktesten Evangelien-Handschriften des Mittelalters.

book_of_kells

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Kirchenaustritt befreit

Raus aus der Kirche! - Nichts wie weg!

Von Menschen, die aus der Kirche austraten, hört man öfters, dass sie sich anschließend wie befreit fühlten. Sie erlebte es der auch der Mann, der im „Hintergrund“ des Spickzettels aus dem Nähkästchen plaudert.
Auf seiner Suche nach Gott fand er zunächst eine Gemeinschaft, die ihn aufnahm. Er „glaubte“ erstmal die „Lehre“mit einem Vertrauensvorschub. Er fühlte sich gerettet ... und ließ sich freiwillig auf diese Leere festnageln. Das waren die direkten Folgen des Glaubens. Er ließ sich durch die Liturgie und religiösen Feiern blenden ... und fühlte sich durchaus wohl. Die die Kirche so mancherlei seltsame Moralansichten in Sachen Sex hatte, verzweifelte er langsam aber sicher. - Seit er die Kirche verlassen hat und in seiner Denke aufgeräumt hat, sah er wieder Licht.

raus

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