Humor

Glaubenseifer macht blind

Christen und ihre Sympathisanten sind auf Krawall gebürstet
Nichts ärgert Dampfplauderer und Christen mehr, als wenn sie mit der Realität des Lebens konfrontiert werden. Sie sind von ihren Gefühlen beherrscht und verlieren schnell die Beherrschung.
Die folgende Geschichte hat sich in einem modernen Heyde-Park so ähnlich abgespielt, wie im Folgenden beschrieben; nur die Namen wurden geändert.
Die Leute diskutierten die Frage, ob die Bildung der Eltern einen Einfluss darauf habe, ob schwule Jugendliche ihre So-sein besser annehmen könnten, wenn sie gebildete Eltern hätten. Die einen verneinten dies und brachten Beispiele aus dem eigenen Leben. Andere verallgemeinerten die Fragestellung und kamen zum Ergebnis, dass Bildung schon etwas mit Toleranz zu tun habe. - Dabei vergaßen sie jedoch die Tatsache, dass „Gebildete“ für die Verfestigung von Homophobie und Homohass mitverantwortlich waren. Sie waren es nämlich, die homosexuelle Veranlagung zwar aus ihrem religiösen Kontext lösten und Schwule für schädlich, pervers und krank definierten. -
Dies ist nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, dass viele Denker und Wissenschaftler der Vergangenheit, auf Mistbeet der christlichen Kultur gebildet wurden. (weiter ...)

religionpur01

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Inzest oder biblische Dümmelei - das ist hier die Frage

(Updated 09.01.2011 - 10:15 Uhr) Die Sintflutgeschichte der Bibel, gemäß der Bibelgläubige lange Zeit an eine globale Flutkatastrophe glaubten, hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nie stattgefunden. Christen und andere Bibelgläubige hielten lange Zeiten dagegen: Bei Gott sei kein Ding unmöglich. Am Ende des 19. Jahrhunderts dämmerte ihnen, dass kein vernünftiger Mensch ihnen diese Begründung glaubte. Während evangelikale Kreise und andere Christen unter dem Motto „Und die Bibel hat doch recht“ lange Zeit diesen Mythos als reales Geschehen deuteten, ist das heute anders geworden. Moderne Bibelfans erweisen sich als die Experten, die alles besser wissen und erklären können. Jetzt wird radikal umgedeutet, damit die Bibel in modernen Zeiten salonfähig bleibt. Getreu dem Glauben, dass nicht sein kann was nicht sein darf - dass die Geschichte nämlich blanker Unsinn ist und ein nichtexistierender Gott nie einen Bund mit Menschen schließen kann, erklären sie das ehemals global geglaubte Ereignis nun zu einem lokalen um. Da der Himmel dann nicht zu richtig ins Bild passt, erklären sie ihn zu einem Stilmittel um, mit dem der überirdische Respekt vor dem Volk Israel durch die Nachbarvölker ausgedrückt werden solle. Angesichts der heutigen Zustände im Nahen Osten eine ziemlich geschmacklose Annahme. Aber lest selbst diese nicht ganz frei erfundene Geschichte:

bibelkunde
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Aktualisiert am 09.01.2011:
Eine Antwort kam schnell.
- „Lass den Bibelbashern doch ihren Spaß. Solche Trolle haben halt nix Besseres zu tun, wie du schon richtig angemerkt hast, und sind in fast jedem Internetforum zu finden. Als Hauptgrund für ihre geschmacklosen Provokationen vermute ich jedoch, dass sie sich besonders cool und "modern" vorkommen, wenn sie biblische Texte alle naselang als ein dummes, längst überholtes und widerlegtes Märchenbuch diffamieren. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei nur um unreflektiertes Nachgeplapper durch Leute, die keine Ahnung haben wovon sie reden und sich nur profilieren wollen. Da hilft nur beinhartes Ignorieren.“
- „Hier, mal ein vernünftiger Link für dich. www.evolutionstheorie.infel/genesis6.htm“

Dazu eine Antwort:
Der Link verweist auf pseudowissenschaftliche Arbeiten evangelikaler Prägung hin. Kein Wunder, dass ich - in der Tat ein Bibelkritiker - hier als Troll und Bibelbasher bezeichnet werde. Derartige Provokationen sind in solchen Kreisen eine beliebte Verhaltensweise, die sich kurz so beschreiben lässt: "unterstellend, persönlich diffamierend, lügnerisch, verleumdend, andere für dumm haltend, ignorant den eigentlichen Problemen gegenüber"
Hier noch mit anderen Beispielen belegt. Das ist nicht mein Ding.

Der "vernünftige Link" führt in die Welt des Bibelbundes und der neuen evangelistischen Bibelübersetzung. Dieser 1894 gegründete christliche Verein kämpft massiv gegen eine Bibelkritik, die sich allgemein gültiger und wissenschaftlich anerkannter exegetischer Verfahren bedient, und gegen eine durch sie beeinflusste Theologie(*). Er setzt sich für die "Stärkung des Vertrauens in die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift" und bekennt sich zur Chicago-Erklärung. Der Verein vertreibt diverses Schriftgut für den Kampf gegen Bibelkritiker und Atheisten. Für diese Art von Christen ist bspw. die Annahme einer wissenschaftlichen Theorie wie die Evolutionstheorie bereits ein religiöser Akt. Unter solchen Vorbedingungen ist vernünftiges Denken und Argumentieren ausgeschlossen.

Die Übersetzung dieser "neuen" Bibel ist eine Übertragung (sic!) der Bibel ins heutige Deutsch. Sie wurde unter Zuhilfenahme deutsch- und englischsprachiger Übersetzungen und Kommentare und unter Beachtung des hebräischen, aramäischen und griechischen Grundtextes erarbeitet. D.h., der Originaltext wurde mit bereits vorhandenen Texten so zurechtgefeilt, dass von einer authentischen Übersetzung kaum die Rede sein kann. Sie "verzichtet darauf, bestimmte Begriffe immer gleich zu übersetzen, sondern passt sie dem jeweiligen Textzusammenhang und dem deutschen Sprachgefühl an." - Diese Übersetzung wurde als geschmeidiges Kampfmittel gegen Bibelkritiker geschaffen und kostet Leuten, "die eine gradlinige, unkomplizierte Übersetzung schätzen und die Bibel so leicht lesen wollen wie eine Tageszeitung", schlappe 16,90 €. Angesichts der Qualität der heutigen Tageszeitungen ist das nicht unbedingt eine gute Werbung. Es ist schade um jeden Baum, auf der sein Leben für das notwendige Druckpapier lassen muss(te).

(*) Hier findest du eine umfangreiche Erörterung der Problematik:
Thomas Schirrmacher,
Bibeltreue in der Offensive.

Danach erscheint eine Auseinandersetzung in Sachen Bibel mit Atheisten nicht möglich, weil ein sogenannter Heiliger Geist zur Erfassung zur „geistlichen Erfassung“ erforderlich ist (S.120). An so etwas glauben Atheisten selbstverständlich nicht. Man muss Christen einfach in ihrer Geisterwelt lassen. Solange sie nicht - wie oftmals in der Vergangenheit - zu den Waffen greifen und sich selbst und Ungläubige bekämpfen, sollte man mit so einem Aberglauben ebenso leben können, wie mit dem anderer Religionen. Religiös gestrickte Menschen sind halt etwas komisch und glauben einen Unsinn nach dem anderen.

Weihnachtsgeschichte heute

Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln
Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen
BETHLEHEM, JUDÄA - In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust. Bei Ankunft fanden die Bediensteten des ASD, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen Maria aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.
weiter ...
weihnachtsgeschichte

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Schaubild: Maria und Josef im Gespräch:

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10 Weihnachtsbilder aus alten Büchern (Buchmalerei):
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Sinnvoll? Blindenhunde dürfen frei herumlaufen

Was hat sich der Amtsschimmel dabei nur gedacht?

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Mann überforderte Sexualtrieb

Etwas zum Ablachen:

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Sekten verdummen

Ein weiterer Baustein zum Thema Dummhaltung.

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Sodom und Gomarrha aus anderer Sicht

Die drei Engel im Hain von Mamre unterhalten sich. Die Frage „Was war denn in Sodom und Gomorrha wirklich los?“ kann in Wirklichkeit nicht beantwortet werden. Ruinen dieser Städte sind bisher nicht gefunden worden. Sie könnten durch Erdbeben und Erdrutsche völlig von der Bildfläche verschwunden sein. Sollte es sie überhaupt gegeben haben, ist dies eine plausible Erklärung. Es bleibt also nur eine biblische Geschichte, die mit Absicht(en) erzählt und aufgeschrieben wurde. Welche Absichten die Autoren dieser Geschichte verfolgten, ist umstritten. Zwei Interpretationen werden immer wieder geboten: Die Städte symbolisieren Fremdenfeindlichkeit oder die Sünde der Wolllust, das Laster gegen die Natur. Vermutlich haben die Bibelschreiber beides ausdrücken wollen.
Die folgende Karikatur kritisiert, dass Lot seine Töchter zur Massenvergewaltigung freigeben wollte, um die Sünde „wider die Natur“ zu verhindern.

schwule_engel1

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Wie missverständlich und mehrdeutig Worte sein können, zeigen die drei Engel von Mamre auf diesem Bild:

missverstaendnis_ausziehen

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Was über „heilige Schriftsteller (Haggiographen) gedacht werden kann, findest du hier:

haggiograhie

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Seltsame Fragen

Bekanntlicher Weise gibt es ganz unterschiedliche Fragen. Ängstliche, alberne, blöde, ernste, ironische, lustige, makabre, nebensächliche, neugierige, provokante seltsame, theoretische, wissensdurstige. ... u.v.a.m. Auch die Mischform ist weit verbreitet. Eine in Wirklichkeit ängstliche Frage kann man durchaus in „lustig“ stellen. Man kann (sich) auch völlig unsinnige Fragen stellen, wenn man „keinen Plan hat“ und irgendwelche Zusammenhänge vermutet, die einem „Wissenden“ zu Recht als absurd erscheinen.

Ich erinnere mich an eine meiner „peinlichen“ aber auch ängstlichen Fragen in der Jugend: „Wenn ich Hämorrhoiden habe, bin ich dann ein Homo?“ Gut, dass ich sie nie offen gestellt habe! Sie war sooo saudumm. Als ich den Sachverhalt nach einigen Monaten aufgeklärt hatte, also dass es zwischen Hämorrhoiden und Homos wohl keinen ursächlichen Zusammenhang gibt, kontrollierte ich, ob ich eventuell diese „blinden“ Adern hätte. Ich war sehr zufrieden als ich feststellte, dass ich keine hatte: Nein, ich war kein Homo. Meine Angst war beruhigt. Leider nur für kurze Zeit. Denn da war auch noch dieses „Zucken“ ... und es war mehr als reizvoll. Ich war sehr verwirrt. Entsprechend verwirrt waren meine Fragen.

Ebenso „bescheuert“ war meine Frage, ob ich etwa Erdöl im Wald gefunden hätte, als ich einen schmierigen Erdklumpen fand, dessen Konsistenz (nein, das Wort kannte ich damals nicht) untersuchte. Meine Fantasie war grenzenlos. Entsprechend gefärbt waren auch meine Fragen. (*)

Stelle ich mir die Frage, warum ich so „peinlich“ fragte, so gibt es einiges aufzuzählen: Begriffsstutzigkeit, Dummheit, Unwissen, falsches Wissen, ungezügelte Neugier ... und eine gehörige Portion Angst. Nur die hätte ich offen nie zugegeben.

In den zwei folgenden Pdf’s geht es um solche „seltsamen Fragen“.

Eher humorvoll geht’s hier zu:

seltsamefragen1

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Ernsthafter hier:

seltsamefragen2

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(*) Im Nachhinein weiß ich, dass sich meine homosexuelle Veranlagung zu Wort meldete. Ich kam damit nicht zurecht.

Affiges - Jemanden zum Affen machen oder selbst zum Affen gemacht werden

Eine Wort- und Bildspielerei

affiges

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